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Ein Ausflug in die Welt der Psychologie gefällig?

In den nachfolgenden Blogbeiträgen biete ich Ihnen nützliche Tipps rund um das Thema Kommunikation und Führung, lasse Sie an meinen Erfahrungen als Trainer, Coach und Berater teilhaben und bringe informative Neuigkeiten auf den Punkt.

 

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Veröffentlicht am 20.05.2017

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Neu im Handel: Seminarpaket Resilienztraining

Veröffentlicht am 03.10.2016

"Was lange währt, wird endlich gut."

Im Sinne der Resilienz ist mit diesem Sprichwort die Gelassenheit und Akzeptanz gemeint. Genau diese brauchte es auch bei der Entwicklung meines Seminarpaketes zum Aufbau der sieben Resilienzfaktoren. Von der Entwicklung des modularen Trainingskonzeptes bis hin zur Fertigstellung, Veröffentlichung und Vermarktung verstrichen zahlreiche Monate gefüllt mit Recherchen, kreativen Phasen und Tipparbeit am PC. Doch es hat sich gelohnt! Das Konzept ist nun im Gabal Verlag erschienen:

 

"Seminarpaket Resilienztraining"

CD-ROM mit Trainerleitfäden, Präsentationsfolien, Übungen, Arbeitsmaterialien, Teilnehmerunterlagen und einem Resilienztagebuch. 1. Auflage 2016, CD-ROM, Ab Windows 2000 und MacOS 10,

Kurzbeschreibung:
Krisen sind eine der Hauptursachen für den Bedarf an Resilienz. Das Training, welches Sie mithilfe dieses Seminarpaketes durchführen können, ist ein Instrument zum Aufbau der Resilienzfähigkeit mithilfe der sieben Resilienzfaktoren. Das als 2-Tages-Seminar konzipierte Training lehrt Vorhandenes zu erkennen und optimal auszunutzen. Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe kann so jeder Teilnehmer zukünftig eigenständig daran arbeiten und einen Mehrwert für sich und seine Umwelt schaffen, indem er seine Erkenntnisse und seine gesteigerte Resilienzfähigkeit bewusst oder unbewusst, durch sein verändertes Auftreten und Handeln, distribuiert und neue Veränderungsprozesse anstößt. Das 2-Tages-Seminar zum Training der Resilienzfähigkeit ist eingebettet in ein mehrstufiges Trainingskonzept ergänzt durch eine Vorbereitungsphase, eine Transfer- und Übungsphase und eine Follow-up-Phase. Sämtliche Phasen werden gesondert in Kurzform beschrieben und können individuell eingesetzt werden.

Über folgenden Shops kann es für 99,00 € erworben werden:

https://www.juengermedien.de/trainertreffen/page/27/shop_cid/105/shop_pid/946/seminarpaket-resilienztraining.html

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Back to the roots: Entspannung durch Mandalas

Veröffentlicht am 13.06.2016

Kinderkram oder esoterisches Zeug! Dieser Ruf eilt Mandalas in unserer rapiden, technologisierten Welt voraus.

Allerdings verbirgt sich hinter den meist kreisrunden Bildern viel mehr. Dies lässt sich bereits an der Bedeutung des Wortes erkennen. Es stammt aus dem Altindischen und bedeutet so viel wie heiliger/magischer Kreis oder die Essenz, das Zentrum. 

Die runde Form der Mandalas ist charakteristisch und geht auf die Urstämme der Menschheit zurück. Die Indianer Amerikas nutzen diese beispielsweise bei Sandbildern, die Aborigines Australiens bei ihren kreisrunden Traumfängern, die Kelten in England als spirituelle Stätte „Stonehenge“, die Römer das Kolosseum als Arena der Götter und auch die Kirche erbaut den „Weg zu den Göttern“ durch runde Kuppeldächer. Bereits bei Kindern kann man beobachten, dass diese in ihre ersten Zeichnungen unbewusst runde Formen einbauen.

So vereinen Mandalas die spirituelle, runde Form mit der Individualität des Gestalters innerhalb der Ornamente, Bilder und farblichen Gestaltung. 

Durch den Psychoanalytiker C.G. Jung hielt der Archetyp „Mandala“ Einzug in unseren industrialisierten Alltag. Der Psychologe erkannte die positive Wirkung auf Geist und Seele und nutze diese erfolgreich in seiner Therapie, was ich bis heute noch erfolgreich praktiziert wird (z.B. in der Gestalttherapie).

Als Kind haben wir das Ausmalen von Mandalas bereits ganz unbewusst gemacht, beispielsweise im Kindergarten, während Freistunden in der Schule oder auch mal zur Beschäftigung daheim, und haben dabei die Ruhe, das „mit sich selbst Sein“ und das Spiel der Farben und Formen genossen.  

Schlüpfen Sie für eine Weile zurück in die Leichtigkeit der Kindheit und lassen Sie Ihren Gedanken, Gefühlen und gestalterischem Sinn freien Lauf und schalten Sie vom Alltag ab, indem Sie bunte Stifte zur Hand nehmen und einen Mandala selbst zeichnen oder diesen kolorieren.

Wer an einem verregneten Tag oder nach einer stressigen Woche Zeit für sich braucht und durchatmen möchte, kann entweder in Buchshops oder Schreibwarenläden fündig werden oder unter diesem Link ein Malbuch mit Mandalas downloaden: http://us.anonfiles.xyz/ebook.php?asin=1530478340.

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Umgang mit der Prüfungsangst Teil II: Positives Selbstgespräch

Veröffentlicht am 27.04.2016

Ähnlich wie ein Computer haben wir Menschen eine "Festplatte", welche durch unsere Erfahrungen, Werte, Einstellungen und unser soziales Unmfeld "bespielt" wird. Bei einem Computer entscheiden wir bewusst, welches Betriebssystem und welche sonstigen Programme wie Spiele oder Anwendungen wir brauchen und aufspielen. 

Bei unserer "persönlichen Festplatte" überlassen wir dies gerne dem Zufall bzw. machen uns keine Gedanken darüber, welche Umweltreize oder Gedanken wir zulassen und welche wir bewusst abblocken oder umsteuern. Damit sollten Sie ab heute Schluss machen, denn gerade für den Umgang mit Prüfungsstress kann eine neue "Software" hilfreich sein.

Dabei nutze ich beispielsweise die Technik des "positiven Selbstgespräches". Hierbei geht es darum, automatisch ablaufende Gedankengänge mit negativen Botschaften zu durchbrechen und durch positive Botschaften zu ersetzen. Dies geschieht natürlich nicht durch ein- oder zweimalige Wiederholung, sondern durch Kontinuität. Denn was Sie sich über Jahre selbst aufgespielt haben, müssen Sie genauso beharrlich umprogrammieren.

Nehmen wir uns ein Beispiel zur Hand: In Prüfungssituationen werden Sie nervös, weil Sie das Gefühl haben, all Ihr Wissen für die Prüfung zu vergessen und einen Black-out zu haben. Dieses Gefühl entsteht, da Sie sich permanent und oftmals unbewusst z.B. folgendes sagen "Hoffentlich vergesse ich nicht XY!" oder "Ich habe Angst zu vergessen XY zu sagen.". Dieser negative Gedankengang hat Ihre Festplatte programmiert. Da unser Körper nicht entscheiden kann ob zuerst der Gedanke oder zuerst das Gefühl oder die körperliche Empfindung war, wandelt sich Ihr Gedanke in eine körperliche Empfindung von Angst und Stress um. Ihr Körper nimmt Ihre persönliche Aussage immer ernst.

Diesen Prozess können Sie für Ihren Vorteil nutzen!

Bereiten Sie sich vor entscheidenden Präsentationen oder anderen Prüfungssituationen proaktiv vor:

  • Überlegen Sie sich, wie Sie in der Prüfungssituation wirken oder sich fühlen wollen.
  • Entwickeln Sie daraus Ihre persönliche "Botschaft". Beispielsweise möchten Sie all Ihr Wissen parat haben und flüssig vortragen können, dann formulieren Sie daraus einen Satz wie z.B. "Ich kann all mein Wissen abrufen und flüssig und frei vortragen!".
  • Notieren Sie sich diese Botschaft auf Post-Its und bringen Sie diese an möglichst vielen Orten an, sodass Sie mehrmals am Tag daran erinnert werden. Wiederholen Sie die Botschaft auch verbal, wenn möglich laut, so oft wie möglich.
  • Am Tag der Prüfung selbst können Sie Ihre Botschaft gezielt im Sinne einer Meditation nutzen, indem Sie diese häufig aufsprechen (laut oder leise). Kommen ungewollte Gedanken mit negativem, stresserzeugendem Inhalt oder Versagensängste auf, sagen Sie innerlich dazu "STOPP" und sprechen Sie Ihre positive Botschaft aus.

Diese Technik kann Ihnen nicht nur in Prüfungssituationen helfen, sondern auch dabei sich im Alltag besser zu fühlen, denn was wir innerlich spüren und denken, strahlen wir nach Aussen aus!  

In meinen Trainings werde ich immer wieder gefragt, welche Tipps und Tricks ich zum Umgang mit der Prüfungsangst habe. Grundsätzlich finde ich es schwierig, pauschal Empfehlungen auszusprechen. Jede Person reagiert in einer Prüfungssituation, welche bei meinen Teilnehmern häufig z. B. in Form einer Präsentation ist, unterschiedlich gestresst. Dabei reichen die Stresssymptome von schwitzigen Fingern, Unruhezuständen mit erhöhtem Bewegungsdrang, Stottern oder anderen Sprachbeeinträchtigungen bis hin zu organischen Symptomen wie erhöhtem Puls, schnellem Atem oder gar Atemnot.  

Entsprechend der individuellen Empfindungen der Personen, möchte ich unterschiedliche Varianten von Stressmanagementtechniken aufzeigen, sodass sich jeder darin wiederfinden kann.

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Umgang mit der Prüfungsangst Teil III: Embodiment

Veröffentlicht am 14.03.2016

In meinem letzten Teil zum Thema Umgang mit Stress in herausfordernden Situationen möchte ich Ihnen das Embodiment näherbringen.

Dass Körper und Geist in einem sich gegenseitig beeinflussenden Zusammenhang stehen, ist in der Neuropsychologie und -biologie seit längerem bekannt. So boomt im Zeitalter von Burnout und psychologischen Belastungssyndromen der Markt alternativer Therapie, die sich mit psychosomatischen Erkrankungen auseinandersetzten. Hierbei wird allerdings davon ausgegangen, dass unser Geist (negative Emotionen, Einstellungen, Gedanken und weitere kognitive Prozesse) uns körperlich krank machen.

Das Embodiment betrachtet dies genau von der anderen Seite: Es geht davon aus, dass eine Änderung des Körpers das psychische Erleben beeinflusst. Das heißt, durch Ihre bewussten körperlichen Veränderung entsteht ein neuer Gemütszustand. Und hierin liegt der große Mehrwert für die Lösung von Stresssituationen!

Sollten Sie sich demnächst einer herausfordernden Situation stellen müssen, stärken Sie Ihr Wohlbefinden durch folgendes:

Aktivierung der Thymusdrüse: Trommeln Sie wie King Kong mit den Fäusten oder zwei Fingern behutsam circa 20 Mal bzw. eine Minute lang auf Ihre Brust. Dort befindet sich die Thymusdrüse, welche immunstimulierende Hormone ausschüttet und somit zum Stressabbau beiträgt. Ebenfalls können Sie die Drüse stimulieren, indem Sie circa eine Minute lang Ihre Zunge hinter die oberen Schneidezähne an den Gaumen drücken.

Keep Smiling: Glückliche Menschen lachen häufiger. Nutzen Sie die Kunst des Lachens auch in Situationen, in denen Sie sich nicht wohl und glücklich fühlen. Bevor Sie sich der unliebsamen Situation stellen, lächeln Sie den Kummer davon. Hilfreich kann hier z. B. ein Bleistift sein, den Sie quer in den Mund nehmen und darauf beißen. Die reine körperliche „Lachposition“ führt zur Ausschüttung von Glückshormonen, die Ihre Stimmung aufhellen.

Power Posing: Führen Sie sich einmal wie ein Türsteher auf, der den Weg versperrt und mit seinen breiten Schultern und Kreuz keinen an sich vorbeilässt. Wiederholen Sie diese Position einige Male, bevor Sie in eine Präsentation oder ein wichtiges Gespräch gehen. Durch das Power Posing werden Sie sich mental stärker fühlen und mehr Selbstsicherheit ausstrahlen.  

Nutzen Sie künftig Ihr gesamtes Spektrum an Körpersprache, um unliebsame Gefühle wirkungsvoll umzumünzen.

Für Interessierte empfehle ich folgendes Buch: Storch, M., Tschocher, W. et al. (2010): Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen, 2. Aufl., Hogrefe.

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Umgang mit der Prüfungsangst Teil I: Atemübung

Veröffentlicht am 10.02.2016

In Teil I gehe ich auf eine einfache, dennoch wirksame Übung zur Atmung ein. Durch eine bewusste Steuerung des Atems, können wir unseren Puls und Blutdruck senken und dadurch unsere Empfindung "entstressen".

Gehen Sie bei der Übung nach A. Weil wie folgt vor:

  • Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition ein.
  • Drücken Sie Ihre Zungenspitze an den die Stelle am Gaumen, wo der Ansatz der Schneidezähne ist.
  • Atmen Sie in dieser Position und bei geschlossenem Mund durch die Nase ein und zählen Sie dabei bis vier.
  • Halten Sie dann Ihren Atem, bis Sie bis sieben gezählt haben.
  • Lösen Sie die Zunge und atmen Sie dann durch den Mund wieder aus, wobei Sie bis acht zählen.
  • Wiederholen Sie diesen Prozess vier Mal.

Üben Sie diese Technik am Besten in Ruhe und vor der stressauslösenden Situation, sodass Sie sich darin sicher fühlen und diese auf Knopfdruck abrufen können.

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Unsere Stirn spricht mit - Was die Mimik über uns verrät

Veröffentlicht am 19.01.2016

Der Kommunikationsguru Paul Watzlawick hat bereits in seinem Axiom "Man kann nicht nicht kommunizieren" verdeutlicht, dass selbst ohne eine verbale Aussage Botschaften durch unseren Körper an das Gegenüber gesendet werden.

Doch was genau hat dabei unsere Stirn zu sagen? Im Zeitalter von Botox und Schönheitsoperationen wird dieser oftmals ihre natürliche Wirkung entzogen. Falten gelten als unschick, natürliche Alterserscheinungen haben in unserer Gesellschaft des Erfolges und der ewigen Jugend nichts verloren.

Gleichzeitig können wir durch sie wesentliche Informationen über unser Gegenüber erhalten. Versetzen Sie sich einmal in die Situation: Sie wollen Ihrem Mitarbeiter einen erfolgsrelevanten Arbeitsprozess erklären. Wie können Sie die Botschaften der Stirn verstehen, die Ihr Mitarbeiter Ihnen als Reaktion auf Ihre mehr oder weniger verständlichen Ausführungen sendet?

Eine hilfreiche Faustregel habe ich hier bei der wunderbaren Vera F. Birkenbihl entdeckt:

Waagerechte Stirnfalten deuten darauf hin, dass die Aufmerksamkeit unseres Gegenübers stark beansprucht ist. Dies kann aufgrund von Staunen, Überraschung, Verwirrung oder Begriffsstutzigkeit sein.

Senkrechte Stirnfalten deuten darauf hin, dass unser Gegenüber sich sehr stark auf eine bestimmte Sache/eine Person konzentriert. Gleichzeitig kann es auch darauf hindeuten, dass das Gegenüber entschlossen ist.

Interpretieren Sie nun die Signale, die Ihr Mitarbeiter Ihnen auf Ihre Erläuterungen zum Arbeitsprozess sendet, können Sie bei waagerechten Stirnfalten ihm die Zeit geben, das Gehörte nachzuvollziehen und dann sensibel hinterfragen, z. B. was er noch benötigt, um das Gesagte anzuwenden oder wo genau noch Unklarheiten bestehen bzw. Ihre eigene Aussage erneut auf eine andere Weise ausdrücken.

Für den Fall der senkrechten Stirnfalten empfiehlt es sich, zunächst die Aufmerksamkeit des Mitarbeiters zu gewinnen. Hier kann es gut sein, dass er gerade noch mit seinen Gedanken bei einem anderen Thema ist und Ihren Ausführungen deswegen nicht folgen kann. Eine einfache Rückfrage kann Ihnen Auskunft geben, ob Sie erneut den Arbeitsprozess erläutern müssen oder der Mitarbeiter vielleicht schon auf dem Sprung ist, diesen in die Tat umzusetzen.

Seien Sie also sensibel für non-verbale Aussagen Ihres Gegenübers, wägen Sie dabei gleichzeitig ab, in welcher Situation Sie sich gerade befinden und welche Körpersignale Ihr Gegenüber zusätzlich sendet und lassen auch Sie Ihr Gesicht "mitsprechen"!

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